Die Wanner Mondnächte können nicht wie geplant im Juni stattfinden

Pressemitteilung

Wanne, 17. April 2020

Die Wanner Mondnächte können nicht wie geplant im Juni stattfinden

Am ersten Juni-Wochenende sollten die 18. Wanner Mondnächte an zwei Tagen Partystimmung ins Herz der Wanner Innenstadt bringen. Zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind Großveranstaltungen verboten. Deshalb hat das Stadtmarketing Herne die Wanner Mondnächte am 5. und 6. Juni abgesagt. Gleichzeitig prüft der Veranstalter eine Verlegung des Stadtfestes in das vierte Quartal des Jahres.

„Für uns als Veranstalter stehen Sicherheit und Gesundheit unserer Gäste an erster Stelle. Deshalb beobachten wir die Corona-Pandemie sehr genau“, so Holger Wennrich, Ge-schäftsführer der Stadtmarketing Herne GmbH. „Wir unterstützen das Verbot von Groß-veranstaltungen und sagen die Wanner Mondnächte im Juni ab. Gleichzeitig prüfen wir, ob eine Verlegung angesichts der neuen Regelungen für uns möglich ist“, erklärt Wennrich. „Wir schreiben die Wanner Mondnächte in diesem Jahr noch nicht vollständig ab, eine genaue Planung ist aber nicht möglich, weil wir auf Sicht fahren.“

Viele Veranstalter hatten bereits frühzeitig ihre Events für die kommenden Monate abgesagt. Selbstverständlich ist auch das Stadtmarketing Herne schon im März davon ausgegangen, dass eine Absage der 18. Wanner Mondnächte sehr wahrscheinlich ist – unabhängig davon, wie die Landesregierung Großveranstaltungen definiert, passen sie nicht zum aktuellen Kontaktverbot. Zu diesem Zeitpunkt war die Planung des Stadtfestes bereits sehr weit fortgeschritten. „Im Hinblick auf unsere Partner, die Bands, Dienst-leister und unsere Beschicker wie Imbiss- und Getränkebuden, für die Veranstaltungen wie die Wanner Mondnächte vielfach die Existenzgrundlage bedeuten, haben wir solange wie möglich mit einer Absage gewartet“, erläutert Tina Dzierla, die zuständige Projektleiterin beim Stadtmarketing Herne. „Für eine Verlegung müssen wir mögliche Terminkollisionen und Überschneidungen mit bestehenden Verpflichtungen von Bands und Beschickern prüfen.“ Es gibt Unwägbarkeiten, weil der Verlauf der Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen schwer abzusehen sind. „Wie sehen die Auflagen für Veranstalter künftig aus? Welche Maßnahmen zum Hygieneschutz müssen vor Ort getroffen werden?“, fragt sich Dzierla.